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19. Februar 2026
Erika Muttigliengo

Das Chaos meistern: Warum Ihre Produktdaten der Schlüssel zum digitalen Erfolg sind

Haben Sie mit unübersichtlichen Produktdaten und chaotischen Tabellen zu kämpfen? Erfahren Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus einem Gespräch zwischen PIMVendors und KatanaPIM über den Aufbau einer einzigen zuverlässigen Datenquelle, den effektiven Einsatz von KI und die schnellere Skalierung über Kanäle und Märkte hinweg.

Das Chaos meistern: Warum Ihre Produktdaten der Schlüssel zum digitalen Erfolg sind

Das Chaos meistern: Warum Ihre Produktdaten der Schlüssel zum digitalen Erfolg sind

Im digitalen Handel ist Konsistenz alles. Ein Kunde sieht ein Produkt auf Instagram, klickt sich zu Ihrem Webshop durch und plötzlich stimmen Titel, Bilder oder Beschreibung nicht mehr überein. Dieser Moment kostet Sie nicht nur einen Verkauf, sondern auch Vertrauen.

Kürzlich trafen sich Stefan Spijkers und Chris Jobse (Mitbegründer von PIMVendors) mit Luc Smeets (Geschäftsführer von KatanaPIM), um über den Weg vom Datenchaos zum digitalen Erfolg zu sprechen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse.

1. Die Spreadsheet-Falle und der Single Point of Failure

Die meisten Unternehmen beginnen mit Tabellenkalkulationen. Das erscheint schnell, flexibel und „gut genug“. Bis das Wachstum einsetzt.

Produktdaten verteilen sich über Excel-Dateien, ERP-Exporte, Webshop-Backends, Lieferantenblätter und zufällige Google Drives. Und je größer sie werden, desto anfälliger werden sie.

Das größte Risiko ist der Single Point of Failure: eine einzige Tabelle voller versteckter Regeln, Formeln und Ausnahmen, die nur eine einzige Person wirklich versteht. Wenn diese Person im Urlaub ist, krank ist oder das Unternehmen verlässt, verlangsamt sich alles oder bricht zusammen.

2. PIM ist nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Strategie.

Produktinformationen sind nicht „nur Daten“. Sie sind standardmäßig teamübergreifend.

Marketing braucht Inhalte. Der Vertrieb braucht Spezifikationen und Alleinstellungsmerkmale. Der Betrieb braucht Verpackungs- und Logistikdetails. Der E-Commerce braucht kanalgerechte Felder. Da jeder unterschiedliche Informationen benötigt, werden diese über verschiedene Systeme und Personen verteilt.

Deshalb ist die Implementierung eines PIM eine strategische Entscheidung. Ein PIM wird zu Ihrer einzigen Quelle der Wahrheit: ein zentraler Ort, an dem Produktdaten gesammelt, angereichert und validiert werden, mit klaren Zuständigkeiten für jedes Feld. So erhält jedes Team und jeder Kanal die richtigen Informationen, ohne dass Daten zwischen verschiedenen Tools kopiert und eingefügt werden müssen.

3. KI folgt einer Regel: Müll rein, Müll raus.

KI kann vieles leisten: Produkttexte generieren, Titel verbessern, Inhalte übersetzen und sogar die Lokalisierung für neue Märkte unterstützen.

Aber es funktioniert nur, wenn die Eingabe sauber ist.

Wenn Ihre Produktdaten unübersichtlich sind, wird KI das Chaos nur noch schneller vergrößern. Wenn Ihre Grundlage jedoch solide ist, wird KI zu einem echten Wachstumshebel, der Ihnen dabei hilft, von einfachen Übersetzungen zu marktspezifischen Inhalten zu gelangen, die tatsächlich zu Ihrem deutschen, französischen oder britischen Publikum passen.

4. Vorbereitung auf den digitalen Produktpass

Bessere Daten dienen nicht nur dazu, mehr zu verkaufen. Sie helfen auch dabei, für die Zukunft gerüstet zu sein.

Vorschriften wie der digitale Produktpass zwingen Unternehmen dazu, strukturiertere und transparentere Produktinformationen bereitzustellen. Das bedeutet, dass Produktdaten rückverfolgbar, vollständig und leicht austauschbar sein müssen und nicht über verschiedene Dateien und Posteingänge verstreut sein dürfen.

Selbst wenn Sie heute „nur“ online verkaufen, wird der Handel insgesamt immer digitaler. Wenn Sie Ihre Produktdaten jetzt in Ordnung bringen, vermeiden Sie später Stress in letzter Minute.

5. Von Monaten zu Tagen: schnelle Skalierung

Ohne ein zentrales System dauert die Einführung einer neuen Produktlinie oder die Einbindung eines neuen Lieferanten oft Wochen oder Monate manueller Arbeit. Das ist langsam, repetitiv und schwer skalierbar.

Mit einem PIM reduzieren Sie den Zeitaufwand für die Suche, Korrektur und Formatierung von Produktinformationen. Das Ergebnis: kürzere Markteinführungszyklen, reibungslosere Zusammenarbeit und eine schnellere Amortisierung.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen Einnahmen entgehen, weil Sie nicht über die internen Kapazitäten verfügen, um Produktdaten auf neue Kanäle wie Marktplätze oder in neue Länder zu übertragen, ist es wahrscheinlich an der Zeit, diese zu zentralisieren.

Bereit für das nächste Level?

Der digitale Handel entwickelt sich rasant. Ob Sie nun Arbeitsabläufe automatisieren, die Qualität Ihrer Inhalte verbessern, sich auf neue Vorschriften vorbereiten oder KI tatsächlich nutzbar machen möchten – alles beginnt mit sauberen Produktdaten.

Der erste Schritt ist einfach: Schaffen Sie eine einzige Quelle der Wahrheit.

Lassen Sie sich nicht durch Ihre Daten ausbremsen. Machen Sie sie zu Ihrem größten Kapital.

Verfasst von Erika Muttigliengo

Marketingleiter

Wichtigste Erkenntnisse

  • Tabellenkalkulationen sind nicht skalierbar und stellen oft einen Single Point of Failure dar.
  • Ein PIM ist eine Strategie, nicht nur ein Tool: Es richtet Marketing, Vertrieb und Betrieb auf ein Datenmodell aus.
  • KI funktioniert nur mit sauberen, strukturierten Daten. Andernfalls verstärkt sie lediglich Fehler.
  • Der digitale Produktpass und ähnliche Vorschriften machen transparente, rückverfolgbare Produktdaten wichtiger denn je.

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