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23. Dezember 2024
Erika Muttigliengo

Warum Composable & Headless Commerce die Zukunft der Webshop-Migration sind

Entdecken Sie, warum Composable Commerce und Headless Commerce die Zukunft der Webshop-Migration prägen. Lernen Sie wichtige Trends kennen, vermeiden Sie häufige Fallstricke und erhalten Sie Expertentipps zur Auswahl der richtigen Tools und Partner für eine flexible, skalierbare E-Commerce-Umgebung. Lesen Sie jetzt die praktischen Einblicke von Joachim bei Kega.

Warum Composable & Headless Commerce die Zukunft der Webshop-Migration sind

Die Art und Weise, wie wir die Migration von Webshops angehen, verändert sich. Da E-Commerce-Unternehmen mehr Flexibilität, Skalierbarkeit und Effizienz anstreben, werden traditionelle All-in-One-Plattformen zunehmend durch modularere Lösungen wie Headless Commerce und Composable Commerce ersetzt. Um mehr über diese modernen Strategien zu erfahren, haben wir mit Joachim von Kega gesprochen, einer Digitalagentur, die sich auf E-Commerce-Lösungen für den Einzelhandel, B2B und Großhandel spezialisiert hat. Joachim verfügt über langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Unternehmen bei diesen Transformationen und gab uns wertvolle Einblicke, wie diese Ansätze erfolgreich umgesetzt werden können.

In diesem Blogbeitrag behandeln wir die wichtigsten Trends, die die Migration von Webshops heute prägen, darunter den Übergang zu Headless Commerce und Composable Commerce, und diskutieren, wie Unternehmen diese Strategien nutzen können, um ihre Online-Shops zukunftssicher zu machen.

Webshop-Migration: die Trends

Joachim hob einen bedeutenden Wandel hin zum Headless Commerce hervor, bei dem das Frontend eines Webshops von seinen Backend-Systemen entkoppelt ist. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, hochgradig personalisierte Benutzererlebnisse zu schaffen, ohne an eine bestimmte Plattform gebunden zu sein, und bietet Flexibilität und schnelle Implementierung.

Darauf aufbauend ist modularer Handelauf, das noch einen Schritt weiter geht, indem es Unternehmen die Integration spezialisierter Tools für bestimmte Funktionen wie Content Management, Suche oder Treueprogramme ermöglicht. Diese modulare Strategie hilft Unternehmen, agil zu bleiben und ihre Systeme an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Joachim betonte auch den Anstieg der hybriden Migration, bei der Unternehmen schrittweise modernisiert werden. Durch die Beibehaltung bestehender Backend-Systeme und die Einführung eines modernen CMS oder anderer modularer Tools im Frontend können Unternehmen Risiken reduzieren, Änderungen schneller umsetzen und sofortige Vorteile erzielen.

Fallstricke bei Webshop-Migrationsprojekten vermeiden

Headless Commerce und Composable Commerce bieten zwar spannende Möglichkeiten, bringen jedoch auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich – insbesondere bei der Migration von Webshops. Joachim wies darauf hin, dass eine der größten Hürden für Unternehmen darin besteht, ihr Minimum Viable Product (MVP) zu definieren. Man lässt sich leicht von den Möglichkeiten des Composable Commerce mitreißen und versucht, alle Funktionen auf einmal zu implementieren. Dies führt jedoch oft zu aufgeblähten Projekten, die den Zeitplan überschreiten und das Budget sprengen.

Eine weitere Herausforderung ist das Management der Komplexität. Beim Composable Commerce arbeiten Sie mit mehreren Tools und Systemen statt mit einer einzigen Plattform. Dies erfordert eine sorgfältige Planung, um sicherzustellen, dass alles reibungslos integriert wird, sowohl technisch als auch operativ. Für viele Unternehmen kann die Aussicht, ihre Backend-Systeme neu zu konfigurieren und gleichzeitig neue Frontend-Tools einzuführen, überwältigend sein.

Die Abstimmung zwischen den Beteiligten ist ein weiteres häufiges Problem. Bei so vielen zu treffenden Entscheidungen – von der Auswahl der Tools bis zur Priorisierung der Funktionen – sind eine klare Führung und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen unerlässlich. Ohne einen starken Produktverantwortlichen oder Entscheidungsträger können Migrationen aufgrund widersprüchlicher Prioritäten ins Stocken geraten.

Auswahl der richtigen Werkzeuge und Partner

Die Auswahl der richtigen Tools und Partner ist ein entscheidender Schritt bei jeder Webshop-Migration. Joachim betonte, wie wichtig es ist, zunächst eine Analysephase durchzuführen, um die Bedürfnisse des Kunden vollständig zu verstehen. Dazu gehören Interviews mit Stakeholdern und Kunden, um die ideale Customer Journey zu ermitteln und Lücken in der aktuellen Konfiguration zu identifizieren. Durch die Berücksichtigung der Employee Journey können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Teams gut gerüstet sind, um das Kundenerlebnis zu unterstützen.

Sobald die Anforderungen klar sind, besteht der nächste Schritt darin, Tools und Anbieter zu bewerten. Joachim merkte an, dass es wichtig ist, sich auf Lösungen zu konzentrieren, die den spezifischen Zielen des Kunden entsprechen und den besten Wert bieten. Anstatt sich automatisch für beliebte oder auffällige Tools zu entscheiden, sollte der Auswahlprozess Tests und Demos umfassen, um sicherzustellen, dass die ausgewählten Lösungen nahtlos in das Ökosystem passen.

Zusammenarbeit ist während dieses gesamten Prozesses von entscheidender Bedeutung. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kunden stellen Agenturen wie Kega sicher, dass jede Entscheidung gut informiert und auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist. Dieser kooperative Ansatz führt zu einer effektiveren Umsetzung und langfristigem Erfolg.

Wichtige Erkenntnisse für Unternehmen

Die Migration eines Webshops muss nicht unbedingt eine große Herausforderung sein. Joachim hat einige wichtige Erkenntnisse geteilt, die Unternehmen dabei helfen sollen, diesen Prozess erfolgreich zu bewältigen:

  • Fangen Sie klein an: Composable Commerce erfordert keine sofortige umfassende Umstellung. Konzentrieren Sie sich auf ein MVP (Minimum Viable Product) und bauen Sie schrittweise auf, indem Sie Schritt für Schritt Mehrwert schaffen. Dieser Ansatz hilft Ihnen, agil zu bleiben und Ihre unmittelbaren Ziele zu erreichen, ohne Ihr Team zu überlasten.
  • Verfolgen Sie einen hybriden Ansatz: Behalten Sie bestehende Backend-Systeme nach Möglichkeit bei und führen Sie schrittweise neue Komponenten wie ein modernes CMS oder Suchwerkzeuge ein. Dieser schrittweise Ansatz sorgt für eine bessere Projektsteuerung, reduziert Risiken und ermöglicht es Unternehmen, schneller einen Mehrwert zu erzielen.
  • Wählen Sie Tools und Partner mit Bedacht aus: Arbeiten Sie mit Anbietern und Agenturen zusammen, die Ihre individuellen Anforderungen verstehen und flexible, skalierbare Lösungen anbieten können. Ein kooperativer Ansatz stellt sicher, dass jedes Tool und jede Integration nahtlos in Ihr Ökosystem passt.
  • Vermeiden Sie es, Konkurrenten zu kopieren: Einer der größten Fehler, den Unternehmen machen, ist der Versuch, das Verhalten ihrer Konkurrenten zu kopieren. Joachim merkte an, dass sich viele Unternehmen zu sehr darauf konzentrieren, welche Tools oder Plattformen ihre Mitbewerber verwenden, anstatt ihre eigenen Stärken und Prioritäten zu identifizieren. Die Realität ist, dass jedes Unternehmen anders ist. Anstatt Trends hinterherzujagen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, Ihre Ziele zu definieren und herauszufinden, was Sie von anderen unterscheidet. Indem Sie sich auf Differenzierung konzentrieren und Tools auswählen, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen, können Sie eine maßgeschneiderte Lösung schaffen, die einen echten Mehrwert bietet.

Die Migration Ihres Webshops ist eine großartige Gelegenheit, Ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen und eine skalierbare, flexible E-Commerce-Lösung zu schaffen. Ganz gleich, ob Sie einen Headless-Ansatz, Composable Commerce oder einen hybriden Ansatz in Betracht ziehen – die richtige Beratung ist dabei unerlässlich.

Kontakt Kega oder KatanaPIM noch heute, um zu erfahren, wie wir Sie bei der Migration Ihres Webshops mit maßgeschneiderten Lösungen und kompetenter Beratung unterstützen können. Unsere Teams helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Ziele zu definieren, die richtigen Tools auszuwählen und einen reibungslosen, erfolgreichen Übergang zu gewährleisten.

Sind Sie bereit, tiefer in die Erkenntnisse von Joachim einzutauchen? Sehen Sie sich hier das vollständige Interview an, um weitere praktische Tipps und Strategien zur Umgestaltung Ihres Webshops zu erhalten.

Verfasst von Erika Muttigliengo

Marketingleiter

Wichtigste Erkenntnisse

  • Headless und Composable Commerce: Headless Commerce trennt Frontend und Backend voneinander, um Flexibilität zu gewährleisten, während Composable Commerce spezialisierte Tools für einen modularen Ansatz integriert.
  • Hybride Migration: Eine schrittweise Modernisierung durch Beibehaltung der Backend-Systeme und Einführung neuer Frontend-Tools reduziert Risiken und beschleunigt die Migration.
  • Fangen Sie klein an: Konzentrieren Sie sich auf ein MVP für die Migration Ihres Webshops, um agil zu bleiben und eine Überfrachtung mit Funktionen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie Komplexität: Bewältigen Sie die Komplexität des Composable Commerce durch nahtlose Integration und sorgfältige Planung.
  • Zusammenarbeit ist entscheidend: Bringen Sie alle Beteiligten auf einen Nenner und arbeiten Sie eng mit Ihren Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass Entscheidungen fundiert und maßgeschneidert sind.
  • Wählen Sie die richtigen Tools: Entscheiden Sie sich für Lösungen, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen, und konzentrieren Sie sich dabei eher auf den langfristigen Wert als auf Trends.
  • Differenzierung von Wettbewerbern: Vermeiden Sie es, Wettbewerber zu kopieren, und konzentrieren Sie sich auf das, was Ihr Unternehmen auszeichnet, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.

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