Webwinkel Vakdagen 2026? Wir sind dabei! 25. und 26. März, Stand Nr. 248. Kommen Sie vorbei und sagen Sie Hallo!
FreikarteSie erwägen eine Webshop-Migration? Lernen Sie von den Experten! Entdecken Sie praktische Tipps, Beispiele aus der Praxis und bewährte Strategien, um eine reibungslose und erfolgreiche Migration Ihres Online-Shops sicherzustellen. Aus einem Interview mit Raoul Straathof und Stefan De Jong (Kega).

Die Migration eines Webshops ist für jedes Unternehmen, das online verkauft, ein großer Schritt. Um herauszufinden, was dafür erforderlich ist, haben wir uns mit Raoul Straathof, Produktmanager bei KatanaPIM, und Stefan De Jong, Digitalstratege und Berater bei Kega, zusammengesetzt. Sie brachten einen reichen Erfahrungsschatz in das Gespräch ein und gaben praktische Tipps, Beispiele aus der Praxis und Ratschläge zur Bewältigung häufiger Herausforderungen. In diesem Blogbeitrag behandeln wir die wichtigsten Punkte unserer Diskussion, darunter die Gründe, warum Unternehmen ihre Webshops migrieren, den Umgang mit Herausforderungen wie engen Fristen und Strategien für einen reibungslosen Übergang.
Im Kern geht es bei der Webshop-Migration darum, einen Online-Shop von einer Plattform auf eine andere zu übertragen. Das klingt vielleicht einfach, ist jedoch oft ein komplexer Prozess, der ein Rebranding, die Integration neuer Systeme oder eine Skalierung für Wachstum umfasst. Unternehmen migrieren in der Regel, um die Funktionalität ihres Shops zu verbessern, moderne Tools wie PIM-Systeme einzuführen oder das Kundenerlebnis zu optimieren.
Die Gründe dafür sind vielfältig: Vielleicht entspricht die aktuelle Plattform nicht mehr den Anforderungen des Unternehmens, oder neue Technologien wie Composable Commerce bieten Möglichkeiten, wettbewerbsfähig zu bleiben. Unabhängig vom Ziel sorgt eine erfolgreiche Migration dafür, dass der Webshop für zukünftiges Wachstum und Anpassungen gerüstet ist. Allerdings ist eine Migration mit Herausforderungen verbunden, weshalb eine sorgfältige Planung unerlässlich ist.
Die Migration eines Webshops mag wie eine rein technische Aufgabe erscheinen, ist jedoch oft ein vielschichtiger Prozess mit zahlreichen potenziellen Fallstricken. Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen ist der Zeitdruck. Migrationsprojekte sind häufig mit größeren Initiativen wie einem Rebranding oder der Einführung einer neuen Produktlinie verbunden, was bedeutet, dass enge Fristen nicht verhandelbar sind.
Eine weitere Hürde ist das Management der internen Stakeholder. Eine Migration erfordert die Mitwirkung verschiedener Abteilungen – Marketing, IT und Betrieb –, die alle ihre eigenen Prioritäten haben. Ohne einen klaren Product Owner, der den Prozess leitet, können widersprüchliche Ziele den Fortschritt verzögern. Darüber hinaus fällt es Unternehmen oft schwer, ihre Vision eines „perfekten“ Webshops mit der Realität dessen, was innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens machbar ist, in Einklang zu bringen.
Schließlich gibt es noch die technische Seite. Die Migration eines Webshops bedeutet oft die Integration einer Reihe von Systemen wie PIM, ERP oder WMS zu integrieren und sicherzustellen, dass diese Tools nahtlos zusammenarbeiten. Wenn bestehende Systeme eng miteinander vernetzt sind, kann die Einführung neuer Plattformen bei gleichzeitigem reibungslosen Tagesgeschäft wie der Versuch wirken, einen Reifen an einem fahrenden Auto zu wechseln.
Eine reibungslose Migration beginnt mit klaren Prioritäten. Unternehmen möchten während einer Migration oft alle Punkte auf ihrer Wunschliste abhaken, was jedoch zu Verzögerungen und Terminüberschreitungen führen kann. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf das Wesentliche – das, was Stefan De Jong als „Minimum Viable Product“ (MVP) bezeichnet. Starten Sie mit den Grundlagen und kümmern Sie sich später um zusätzliche Funktionen.
Ebenso wichtig ist es, einen agilen Ansatz zu verfolgen. Durch die Aufteilung des Projekts in Sprints lässt es sich leichter an neue Herausforderungen oder Chancen anpassen. Hier kommt es entscheidend auf einen starken Product Owner an, der als zentraler Ansprechpartner fungiert, schnelle Entscheidungen trifft und das Projekt auf Kurs hält.
Bei der Auswahl von Tools und Partnern legt Stefan Wert darauf, zuerst den richtigen Partner zu finden und dann die passenden Tools auszuwählen. Ein guter Partner hilft Ihnen dabei, Ihre spezifischen Anforderungen zu ermitteln und empfiehlt Ihnen Plattformen, die sich gut in Ihre bestehenden Systeme integrieren lassen.
Zu guter Letzt sollten Sie vermeiden, alles auf einmal zu machen. Die gleichzeitige Migration einer E-Commerce-Plattform, eines PIM und eines CMS mag zwar effizient klingen, erhöht jedoch die Komplexität und das Risiko. Führen Sie die Migration stattdessen schrittweise durch, indem Sie mit dem System beginnen, das die größten Auswirkungen hat, und darauf aufbauen.
Um diese Strategien zum Leben zu erwecken, schauen wir uns BikeTotaal, einem führenden niederländischen Fahrradhändler. Das Unternehmen stand vor einer großen Herausforderung: die Migration seines Webshops bei gleichzeitiger Umfirmierung und Zusammenführung zweier Geschäftsmodelle – und das alles unter strengen Terminvorgaben. Das Timing war entscheidend, da der Starttermin für das neue Branding bereits feststand.
Der Schlüssel zu ihrem Erfolg lag darin, dass sie sich auf das Wesentliche konzentrierten. Zusammen mit KatanaPIM und Kega konzentrierten sie sich darauf, eine MVP-Lösung zu liefern, die den unmittelbaren Anforderungen entsprach und gleichzeitig Raum für spätere Funktionserweiterungen ließ. Trotz des engen Zeitplans blieb das Team dank eines agilen Ansatzes flexibel. So konnten sie sich auf unerwartete Probleme einstellen, ohne das Projekt zu gefährden.
In den folgenden Monaten arbeitete das Team weiter an der Verfeinerung und Erweiterung der Plattform und bewies damit, dass ein schrittweiser Migrationsansatz zu Ergebnissen führen kann, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
Wenn Sie über eine Migration Ihres Webshops nachdenken, ist es wichtig, den Prozess strategisch anzugehen. Hier sind einige wichtige Erkenntnisse aus unserem Gespräch mit Raoul und Stefan:
Wenn Unternehmen diese Punkte beachten, können sie die Migration ihres Webshops von einer Herausforderung in eine Chance für Wachstum und Innovation verwandeln.
Wenn Sie eine Migration in Betracht ziehen oder mehr darüber erfahren möchten, wie sie funktioniert, wenden Sie sich an Kega oder kontaktieren Sie uns. Unsere Teams begleiten Sie bei jedem Schritt, von der Strategie bis zur Umsetzung.
Um tiefer in die Erkenntnisse von Stefan De Jong und Raoul Straathof einzutauchen, sehen Sie sich hier das vollständige Interview an. Lassen Sie sich von Beispielen aus der Praxis inspirieren, lernen Sie aus den Herausforderungen anderer und entdecken Sie umsetzbare Strategien, um Ihre Migration zum Erfolg zu führen!
Entdecken Sie, wie KatanaPIM Ihnen dabei hilft, Ihre Online-Präsenz auszubauen.
Beginnen Sie kostenlos mit PIM zu arbeiten
